28.11.2011
Erneut vergab der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband NRW, seinen Studienpreis „BDA Masters“.
Der BDA zeichnet jährlich fünf besonders begabte Bachelorabsolventen für ihre Abschlussarbeit (Entwurf oder Thesis) aus und unterstützt sie mit einem Preisgeld in Höhe von je 2.000 Euro bei der Finanzierung ihres Masterstudiums.
Von den 14 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, an denen Architektur studiert werden kann, gibt es nur noch eine, die keine Bachelorabsolventen der Fachbereiche Architektur oder Städtebau hat, die FH Dortmund. Die übrigen Hochschulen waren eingeladen, für den diesjährigen „BDA Masters“ je drei herausragende Absolventen vorzuschlagen.
Auslobung 2011 des BDA Masters.
26 Arbeiten waren eingereicht worden. Die Jurysitzung mit anschließender Preisverleinung fand am Donnerstag, den 24. November 2011, an der Fachhochschule Köln statt. Der Jury gehörten an:
- Dipl.-Ing. Peter Berner, Vorsitzender des BDA Landesverbandes NRW, Köln
- Dipl.-Ing. Judith Kusch, Architektin BDA, Köln
- Jan Kampshoff M.A., Architekt, Münster
- Prof. Dipl.-Ing. Johannes Kister, Architekt BDA, Dessau/Köln
- Dipl.-Ing. Wolfgang Zimmer, Architekt BDA, Essen
Die Preisträger:
Nurcan Akca | Baukonstruktive Thesis – Kitz Muc
Hochschule Bochum, Fachbereich Architektur (Prof. Klaus Legner, Prof. Rainer Pohlenz)
Jewgenij Senin | Gemeindezentrum Neuss
Fachhochschule Düsseldorf, Peter Behrens School of Architecture (Prof. Manfred Morlock)
Maren Brixius und Benjamin Bauske | Kunibertshöfe Alfter-Witterschlick
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Fachbereich Architektur (Prof. Swen Geiss, Prof. Benedikt Stahl)
Joost Wilms | Entwerfen im städtischen Kontext - Vier Villen
Fachhochschule Düsseldorf, Peter Behrens School of Architecture (Stellv. Prof. Jörg Leeser)
Isabelle Vins | Sekundär, Neusser Hafen – Altbierbrauerei
RWTH Aachen, Fakultät Architektur (Univ. Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Dipl.-Ing. Nora Müller und Univ. Prof. Mirko Baum)
Im Rahmen der Preisverleihung dankte die Dekanin der Architekturfakultät der FH Köln, Prof. Brigitte Caster, dem BDA für seine Initiative. Der Preis biete die Möglichkeit, die individuellen Leistungen und Talente der Teilnehmer/innen, die von ihren Hochschulen als die besten ins Rennen geschickt wurden, unmittelbar zu vergleichen. „Kastendenken“ in dem Sinne, dass zwischen Studierenden der Fachhochschulen und Unis unterschieden werde, gebe es hier nicht.
Peter Berner, der Landesvorsitzende des BDA, lobte das hohe Niveau der Arbeiten. Er rief alle Teilnehmer dazu auf, sich mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden zu geben und ein Masterstudium aufzunehmen. Der schöne, aber anspruchsvolle Beruf des Architekten sei nach dem Qualitätsverständnis des BDA nur mit der bestmöglichen Ausbildung gut und erfolgreich auszuüben. Daher fordere der BDA, dass nur Masterabsolventen in die Architektenlisten der Länderkammern aufgenommen werden sollen.